Tote Döner? BAF? Gedanken zum Staatsterror (ergänzt)

by Tobias Fabinger

Zur Zeit sind sie wieder ganz aus dem Häuschen vor Glück. Die Vertreter der Altparteien laufen Amok angesichts der spektakulären (?) Wende im Fall von 9 ermordeten Dönern. So werden jedenfalls euphemistisch die Morde an acht Türken und einem Griechen bezeichnet. Eigentlich verwunderlich, wo unsere Medien doch sonst immer so empfindlich sind und überall “Diskriminierungen” wittern – hier bedient man sich selbst einer “diskriminierenden” Beschreibung. Oder ist etwa doch etwas an Sarrazins “umstrittenen Thesen” dran, dass zahlreiche Zuwanderer aus dem türkisch-arabischen Raum keine produktiven Tätigkeiten ausüben, außer im Obst- und Gemüsehandel (und im Dönerhandel)? Der Grieche wird jedenfalls diskriminiert, indem er hier einfach dem Dönerhandel zugeordnet wird. Ich kenne jedenfalls keinen Griechen, der Döner verkauft, zumal nicht einmal alle der ermordeten Türken dieses Gericht verkauft haben.

Wie dem auch sei: die Vertreter der politischen Linken (also quasi alle etablierten Parteien) haben derzeit allen Grund, sich zu freuen, wo die Mordtaten doch nun – völlig überraschend – auf das Konto einer seit vielen Jahren vom Verfassungs”schutz” (der alles schützt außer der nicht vorhandenen Verfassung) beobachteten rechtsextremistischen “Terrororganistion” mit dem klischeebehafteten Namen “NSU” (Nationalsozialistischer Untergrund), wahlweise auch als “BAF” (Braune Armee Fraktion) bezeichnet, gehen sollen. Die ideale Gelegenheit, um wieder einmal den aufkeimenden Linksterrorismus leugnen und linksradikale bis linksextremistische Organisationen unterstützen zu können, die gerne an die Gelder des Staates für den ominösen “Kampf gegen rechts” kommen, aber kein Bekenntnis zum Grundgesetz ablegen möchten. So einfach ist die Welt der Linken eben: linken Terrorismus gibt es nicht, denn die Linken sind ja die Guten – selbst wenn man zu Gewalt greift. Rechte sind böse und alle potenzielle Mörder. Das galt ja schon im Fall des inzwischen für unzurechnungsfähig erklärten norwegischen Massenmörders Breivik. Nun gilt es umso mehr. Die Grünen entblöden sich nicht einmal, Politikern wie Sarrazin indirekt eine Schuld an den Döner-Morden zu geben (was schon deshalb absurd ist, weil die Morde alle weit vor dem Erscheinen von Sarrazins Buch begangen wurden). Die Vertreibungen und sonstigen Kriegsverbrechen an den Deutschen nach dem 2. Weltkrieg lassen sich damit rechtfertigen, dass Deutschland ja den Krieg begonnen habe (so nach mir vorliegenden Informationen eine Geschichtslehrerin zu ihren Schülern). Dass viel mehr Todesopfer auf das Konto linker Extremisten gehen (allein Stalin dürfte 10 Mio. und mehr Menschen systematisch vernichtet haben, dabei sind Mao, Pol Pot und Co. noch gar nicht eingerechnet), ist irrelevant. Denn diese Opfer sind weniger wert als die toten Juden und Kommunisten im 2. Weltkrieg.

Stichwort Wert eines Menschenlebens: das ist der springende Punkt. Egal, ob Sie politisch rechts, links oder in der Mitte stehen. Eigentlich müssten wir uns alle einig sein. Es ist eine unträgliche Sauerei, wie die etablierten Parteien beim Umgang mit den Opfern verfahren. Jahrelang, sogar als die Mordserie längst beendet war, blieben die Opfer schulterzuckend unbeachtet. Schließlich ging man von Schutzgelderpressungen, bzw. Mafiataten aus. Kein Grund für die Politik also, hier einzuschreiten. Erst jetzt, wo angeblich rechte Terroristen als Täter abgestempelt werden, schlagen die Berufsbetroffenen wieder zu. Die Kanzlerdarstellerin Merkel spricht von einer “Schande für Deutschland”, die Justizministerin will die Opferangehörigen entschädigen, die Türken – übrigens selbst Völkermörder an den Armeniernrasseln mit dem Säbel, etc. Aha. Warum erst jetzt? Warum nicht schon früher? Und warum werden die Angehörigen eines zu Tode geprügelten Portugiesen nicht entschädigt? Was ist mit dem Opfer der “20 Cent Mörder”? Wo bleibt hier die Anteilnahme und die Entschädigung? Überhaupt: was ist mit den zahlreichen deutschen Opfern von “Kulturbereicherern”? Sie bekommen nichts, weil sie die falsche Hautfarbe und Religion haben und weil die Täter schützenswerte “Herrenmenschen” sind (treffend dargestellt von der “Clown-Union” – sehenswert!). Oder wie es im Fall Ulfkotte war: “Bitte gehen Sie damit [den Morddrohungen gegen ihn, Anm.] nicht an die Öffentlichkeit, das schadet unseren Integrationsbemühungen!” (so ein innenpolitischer Sprecher einer Bundestagspartei zum islamkritischen Autor, nachdem dieser wieder einmal von Ausländern mit dem Tod bedroht worden ist).

Überhaupt: alle Medien schreiben rechten Terror herbei, obwohl der Fall sehr dubios ist. Ähnlich dubios wie der Fall des “Lebkuchen-Mannichl”. So haben die Täter offenbar jahrelang unter den Augen des Verfassungs”schutzes” gemordet und wurden von diesem womöglich sogar gedeckt (ein Hinweis darauf z.B. das Auffinden “legaler illegaler” Papiere). Auch die Todesumstände der mutmaßlichen Täter sind mysteriös. Warum sollten sich diese “Superverbrecher” auf einem umbringen? Ebenso perfide ist es, hier von “Terrorismus” zu sprechen. Für Terrorismus fehlt hier klar die Außenwirkung der Taten. Ein Terrorist will Angst und Schrecken verbreiten. Dazu sind Bekennerschreiben/-videos notwendig. Solche wurden hier, obwohl es angeblich welche geben soll, der Öffentlichkeit gar nicht bekannt gegeben. Was ist denn das für ein merkwürdiger Terrorismus? Die ganzen Verstrickungen des Verfassungsschutzes sprechen eher dafür, dass es sich hier um “Staatsterror” handelt. Der Fall bleibt jedenfalls spannend – glauben Sie den Medien nur kein Wort. Übrigens ebenso wenig wie im Fall Libyen, dem “arabischen Frühling” oder Syrien. Der Fall wird in diesem Video treffend zusammengefasst.

Eine andere Art von Terror – neben dem Polit-Terror zulasten der Deutschen, den wir von den Grünen ja ohnehin schon gewohnt sind – betreibt gerade übrigens der Grüne Christian “Blutgreis” Ströbele, der (oder seine Frau? Er scheint es es ihr jedenfalls nicht ausgeredet zu haben) Jugendliche wegen des Werfens mit Fischfutter (freiheitlich.org spricht von einer Brutkugel) wegen “gefährlicher Körperverletzung” vor den Kadi zerren will. Da nicht er selbst, sondern seine Frau, allerdings in seinem Beisein, die Anzeige erstattet hat, ein Blog allerdings ursprünglich schrieb, er hätte die Anzeige erstattet, ließ Ströbele dem Blog-Betreiber eine Unterlassungserklärung zukommen – mit Vertragsstrafe und Anwaltskosten versteht sich. Aus diesem rabiaten Vorgehen folgert der Blog, dass Ströbele bei der Gelegenheit auch gleich kritische Medien, die über den Fall berichten, mundtot machen will: Zahlreiche kritische Beiträge auf seiner Facebook-Seite sind verschwunden. Wo bleibt denn da das Verständnis des alten Mannes, das er für RAF-Terroristen, kriminelle Ausländer und andere Gestalten stets aufzubringen bereit war? Dieses hat er sich wahrscheinlich für die Terroristen autonomen Linken aufgehoben, die Josef Ackermann ein besonderes Weihnachtspräsent haben zukommen lassen. Keine Sorge, das ist kein Terrorismus. Es sind nur Linke, also die Guten. Pech gehabt, Herr Ackermann.

Übrigens: Döner wurden zwar nicht ermordet, könen aber Sie ermorden. Denn ein Drittel aller hier verkauften Döner Kebap genügt nicht den dt. Hygienestandards. Guten Appetit!

Mehr Infos bei der Stichwortsuche von DeutschlandEcho

Ergänzung:

In der Münchner Runde redete Arnulf Baring kürzlich Klartext zur Stimmungsmache der Medien. Prädikat: sehr wertvoll!

Baring redet Klartext

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